Wie wird man Bergretterin oder Bergretter?

Die Ausbildung über die Landeskurse zur Bergretterin bzw. zum Bergretter beginnt nach einem Probejahr in unserer Ortsstelle.

 

Die Grundausbildung besteht aus einem Sommer- und einem Wintergrundkurs, die jeweils mit einer Überprüfung des Kurszieles abgeschlossen werden. Prinzipiell werden in den Grundkursen die für Einsätze notwendigen Bergetechniken in Fels, Schnee und alpinem Gelände gelehrt, die entsprechenden alpinistischen Grundkenntnisse sollte man bereits bei Eintritt in die Bergrettung mitbringen.


Nach der Basisausbildung gibt es dann noch viele weitere Spezialkurse, um die Grundkenntnisse zu erweitern und zu vertiefen.


Anforderungsprofil

  • Vollendetes 16. Lebensjahr und gesundheitliche Eignung

  • Gute bergsteigerische Fähigkeiten:

    • Trittsicherheit in alpinem Gelände
    • Klettern mindestens im IV. Schwierigkeitsgrad im Vorstieg
    • Guter Schifahrer,  auch abseits der Piste (Tiefschnee und bei schlechten Schneeverhältnissen)
    • Fähigkeit zum sicheren Tourenskilauf im hochalpinen Gelände
  • Alpine Erfahrung (Vorlage eines Tourenberichtes über durchgeführte Bergtouren, auch im hochalpinen Gelände)

  • Bereitschaft viel Freizeit zu opfern:
    • 1 x pro Woche Ausbildung in der Ortsstelle bzw. im Freien (Fr. 19:00 - 20:30)
    • 5 Schöckldienste / Jahr in unserem Einsatzgebiet (Wochenenden im Winter)
    • 1 - 2 Gebietsübungen im Jahr mit unseren Nachbarortsstellen
    • 2 Seilbahnübungen / Jahr (Schöckelseilbahn)
    • Ständige Einsatzbereitschaft
  • Vorhandene Bergsteigerausrüstung (Fels, Schitourenausrüstung); wird von uns nicht zur Verfügung gestellt

  • Nachweis eines 16 stündigen Erste-Hilfe Kurses, der nicht länger als zwei Jahre zurück liegt (ein Kurzkurs, wie z.B. für den Führerschein, kann nicht anerkannt werden)

  • Absolvierung eines Probejahres in der Ortsstelle
  • Absolvierung des Sommer- und Wintergrundkurses (jeweils 5 Tage)